White Lies – Die lockere Düsterheit

19 Jan, 2011 Kommentare Artikel von

«Ritual» der mit Spannung erwartete Zweitling von den White Lies ist da. In der Musikbranche heisst es, dass das zweite Album immer das schwierigste sei.

Im Falle der White Lies ist diese Aussage besonders zutreffend, haben sie sich doch mit ihrem Debutalbum «To Lose My Life» und Hits wie dem Titeltrack «To Lose My Life» oder «Death» grossartig in Szene gesetzt. Vorab gilt es zu sagen, dass sie die schwierige Aufgabe sehr gut gemeistert haben, denn «Ritual» besticht wiederum mit düster-spährischen Hymnen wie man sie von ihnen kennt. Diesmal etwas aufgelockert durch die unüberhörbaren Einflüsse der Popmusik.

Die gesamte Platte ist sehr rund und harmoniert exzellent in sich. Ebenfalls vermehrt, im Gegensatz zum Vorgänger, sind da und dort elektronische Komponenten auszumachen und zuweilen erkennt man in diesen grossen
Klanggebilden Einflüsse von a-ha oder Depeche Mode, was zeigt, dass auch die White Lies vor dem allgegenwärtigen 80ies-Trend nicht Halt gemacht haben.

Fazit: «Ritual» ist ein sehr ansprechendes Album, das sich mit Sicherheit zu kaufen oder downloaden lohnt, das einzige Manko welches ich ausmachen konnte ist, dass der Rock auf Kosten des Pops ein wenig auf der Strecke blieb.
Tracktipps: «Binger Than Us» und «Bad Love»
Gesamtbewertung: 7 von 10

Bild: Official Coverpicture

Indie/Alternative, International

Der Autor

Sorry ich zieh mir gerade guten Sound rein. Mehr zu mir folgt..
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