Travis Barker – Auf das hab’ ich mich fast ein Jahr gefreut?

31 Mrz, 2011 Kommentare Artikel von

Er entwickelt sich zu sowas wie meinem treuen Begleiter in meiner Zeit als Klangbuero-Schreiberling – der Herr Travis Barker. Ich will jetzt nicht jeden Artikel über ihn hier verlinken, für das haben wir das Suchfenster. Aber es waren einige…

Seine Soloplatte “Give The Drummer Some” ist nun schon ein paar Tage draussen und ich ging natürlich in den Plattenladen und hab mir das Teil geholt. Leicht nervös in’s Abspielgerät geschoben und mal etwas auf mich wirken lassen. Mmmmmmh, was soll ich sagen. Schlecht ist diese Collabomixtur nicht geworden. Er an den Drums und zig (mehrheitlich) angesagte Rapper am Mikrophon. Klar, Travis kommt ja aus der Rockecke und daher sind auch “richtige” Sänger als Gäste auf dem Album vertreten. Aber irgendwie mag mich “Give The Drummer Some” nicht vom Hocker hauen. Irgendwas past hier nicht. Als übel will ich es auch icht abstempeln, aber ist halt so wie wenn man einen Lieblingsverein im Fussball hat; Da hat man Jahrelang dem Stürmer zugejubelt und war stolz den im Trikot seines Clubs auflaufen zu sehen – doch dann wechselt der aufgrund seines Alters den Verein. Man schaut ihm nachwievor gerne zu, die Technik ist immer noch fein und er trifft den Rahmen wie früher – doch die Tore schiesst er nun halt für den anderen Club. So fühlt sich das Hören von Give The Drummer Some an.

Das Album hat ganz klare Highlights wie der Titeltrack mit den Features von The Game, Weezy und Rick Ross. Und das ÜBERBRETT “Let’s Go” mit Busta Rhymes, Twista und Yelawolf – meine Fresse – die Herren konkurrieren sich hier gegenseitig wer in kürzester Zeit die meisten Worte auf den Uptempobeat spuckt – herrlich. Doch es hat für meinem Geschmack zuviel Füllermaterial – halt so “Skip-Lieder” die man gerne schnell wieder wegmacht. Um den Rank zum angedeuteten Fussballvergleich nochmals zu finden; Travis ist und bleibt der coole Drummer von Blink 182, +44, Boxcarracer und wo auch immer – macht geile Remixxes von erschienenen Tracks. Doch für ein Soloalbum scheints noch nicht zu reichen – natürlich aus meiner Sicht betrachtet – der Sicht eines Fans.

Ich hab jetzt ein Jahr lang gewartet, gejammert und gebettelt, dass Travis seine Soloplatte bringt. Er machts und ich bin unzufrieden – also dann fordere ich an dieser Stelle mal das neue Blink 182-Album – und ich werde sicher dranbleiben und berichten wie’s darum steht.

Hip Hop/Rap, International, Rock

Der Autor

Musik war und ist sein stetiger Begleiter. Geprägt wurde er durch den Hip Hop der Neunziger aber er lässt sich auch durch gute Musik aus allen möglichen und unmöglichen Sparten begeistern. Ohne den Sound aus den Boxen kann und will er nicht sein und zittiert hierzu Edward Elgar: “My idea is that there is music in the air, music all around us; the world is full of it, and you simply take as much as you require.”
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