I Can’t Make You Love Me – Spitzenreiter der gecoverten Songs

31 Jul, 2012 Kommentare Artikel von

Adele hat’s getan, Tank hats’ getan, Bon Iver hat’s getan, Bonnie Raitt (‘Crazy Little Thing Called Love’) hat’s getan, George Michael hat’s getan, Sophie Milman (Kanadische Jazz-Sängerin) tut’s und glaubt mir, die Liste wäre noch ein Stück länger.

“I Can’t Make You Love Me” ist wohl einer der am meist gecoverten Songs, so kommt’s mir vor. Ja, das Lied bietet sich absolut an und je nach dem wer es singt ist es extremst kitschig oder eben auch wunderschön.

Kennengelernt hab ich das Lied durch Bon Iver und ich bin froh darum! Ursprünglich wurde das Lied in den 90er Jahren von Bonnie Raitt gesungen und baut auf einem Justizfall, bei dem ein Mann seine Freundin erschoss und in der Verhandlung einen Schluss aus seiner Tat zog: “”I learned, Your Honor, that you can’t make a woman love you if she don’t.”. Nun ja, wie war, der Herr. Die eben genannte Version klingt definitiv nach den 90ern. Ich sehe die Föhnwelle vor meinem inneren Auge und passend dazu die Leggins und muss mir eingestehen, dass ich, auch wenn das die Originalversion ist, ich mir diese nicht anhören will.

Tank, ein R’n'B – Soulsänger und Producer aus den USA interpretiert’s im Jahr 2010, nun, eben äusserst soulig und dem Mainstream ausgerichtet. Was nicht heissen soll, dass es nicht gut ist, denn das ist seine Interpretation zweifellos. Doch ich empfinde die Grenze als extrem schmal, bei der ein Lied kitschig wird oder doch noch die Message so rüberbringen kann das sich Menschen damit identifizieren können und das Ganze nicht ins theatralische abgleitet und somit viel Gefühl verloren geht.

Wenn ich von viel Gefühl rede ist Bon Iver’s Version nicht weit entfernt, denn diese berührt mich ungemein. Was dieser Mann mit seiner Stimme auslösen kann ist einfach unglaublich. Seine Stimme allein von einem Klavier begleitet und mehr braucht dieses Lied nicht. Kein Kitsch, keine popigen Einflüsse, keine unnötigen Verzierungen und kein aufgebauschtes, künstliches Trara drum herum.

Ihr könnt jetzt eure eigenen Schlüsse ziehen und alle verschiedenen Versionen anhören, wenn ihr das denn aushalten könnt.

 

 

 

 

 

Bildquelle: Official Albumcover Original Version

Pop, Singer/Songwriter

Der Autor

Sorry ich zieh mir gerade guten Sound rein. Mehr zu mir folgt..
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