Passenger – Konzertreview

27 Feb, 2013 1 Kommentar Artikel von

Mit einiger Verspätung nun das absolut begeisterte Konzertreview von ‘Passenger’.
Wie ihr mitbekommen habt, waren wir von Klangbüro beim Auftritt vor Ort. Jetzt liefern wir euch diesen Auftritt in Form eines Rückblickes nach.Meine Erwartungen waren sehr hoch und ich hatte schon fast Angst, deshalb schnell auf den Boden der Tatsachen zu fallen. Leider viel zu Oft verliebt man sich in die Musik, lebt mit ihr und geniesst jeden Ton immer wieder aufs Neue und dann sieht man die oder den Künstler live und wird leider bloss enttäuscht. Nicht dieses Mal!!!

Als wir ankamen und ins Plaza eintraten, kam, nachdem wir für 3.- die Jacken an der Garderobe abgegeben und für 8.- ein 3dl Bier verschmäht hatten, ein fahler Vorgeschmack. Das “Das isch Züri” kann ich nicht mehr hören. Ehrlich jetzt, 8.- für  3 dl Bier? Come on…
Meine musikalische Vorfreude liess ich mir nicht so schnell vermiesen und deshalb zurück zum Konzert: Stu Larsen, der nebenbei der beste Freund des ‘Passenger’s ist, übernahm die Rolle des Vormusikers. Er überraschte wohl das ganze Publikum mit seiner liebevollen, fast herzzerreissenden Art seine Geschichten zu singen. Er sang nebst seinen eigenen Songs auch ein Cover von Coldplay. Auch dies überzeugte uns alle 100%ig. Das Publikum war mucksmäuschen still, nichts war zu hören. Stu zog uns alle von der ersten Minute an in seinen Bann.

Von da an wurde der ganze Abend immer besser.
Als Mike alias ‘Passenger’ auf die Bühne trat gab es ohrenbetäubenden Applaus. Sympathisch wie erwartet, stellte er sich vor und begann kurz darauf sein erstes Lied. Auf der Bühne nur er und seine Akustikgitarre. Jeder und jede war sprachlos. Ich nehme an er hat das bemerkt, denn er bat uns so laut wie möglich mitzusingen, zu tanzen und uns einfach gehen zulassen. Vor jedem Song sprach er zu jedem im Publikum, er bedankte sich hier sein zu dürfen und für uns spielen zu können. Geschichten wurden erzählt, Witze machten die Runde und es war eine reine Freude. Sympathisch auch, wie er ein Lied mit den Worten ‘This is the very newest Song of mine’ begann und mittendrin mit den Worten ‘that’s all I’ve got’ aufhörte.

Bekannt ist, dass er es mehr als alles andere schätzt, wenn die Menschen, welche gekommen sind um der Musik zu lauschen, sich dann auch dementsprechend verhalten und nicht während den Liedern Gespräche über Gott und die Welt zu führen. Bei ‘I Hate’ bat er also das Publikum all die Smartphones und Kameras mal beiseite zu legen und einfach nur 100%ig zuzuhören. Die Freude stieg ins unermässliche und der Applaus wurde noch lauter bei bekannteren Liedern wie ‘Let Her Go’ oder ‘Holes’. ‘Wrong Direchtion’ wurde noch kurzerhand abgeändert und zum 90′er Jahre Hit ‘What Is love’ von Haddaway gemacht. Das ganze Plaza sang mit und wir waren alle auf Wolke 7. Der Passenger hatte uns alle auf eine Reise mitgenommen und am liebsten wären wir den ganzen Abend noch mit ihm durch die Geschichten seiner Lieder gereist…

Dies war ein Konzert bei dem ich lachte, weinte und alles um mich herum vergass (fast alles, da waren einfach zu viele Smartphones). Kurz: Etwas vom Besten was ich je gesehen habe.
Ich hoffe Euch, die ihr die Tickets gewonnen habt, hat das Konzert ebenso gut gefallen und wir hoffen euch bald wieder so etwas Gutes bieten zu können.

Ausschnitt aus dem Auftritt im Plaza:

Passenger Live in Amsterdam:

 

Singer/Songwriter

Der Autor

Sorry ich zieh mir gerade guten Sound rein. Mehr zu mir folgt..

Eine Meinung gibts zu “Passenger – Konzertreview”

  1. Bandolero says:

    An all euch Musik-LiebhaberInnen da draussen:
    Wer noch von sich behaupten will, dass er Passenger schon vor seinem Durchbruch, dem riesen Hype um ihnen und senen dutzenden Open-Air-Auftritten kannte, der muss sich beeilen; wenn der gute Passenger schon auf Pro7 läuft, dann muss das schliesslich was heissen.

    Also, Passenger hören und dann in einem halben Jahr behaupten, man habe den Typen schon immer gut gefunden und gefeiert. So einfach ist cool sein heutzutage.

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