Fayzen – HipHop / Singer-Songwriter-Mucke aus dem hohen Norden

05 Jun, 2013 Kommentare Artikel von

Ehrlich gesagt hab ich bis zur vorletzten Juice noch nie was von Fayzen gehört. Der Artikel über den Hamburger Rapper hat mich dann aber schon zum Suchen annimiert.

Farzad Zoroofchi, wie der Rapper mit bürgerlichem Namen heisst, ist ein Sohn iranischer Einwanderer und hat um die Jahrtausenwende das erste mal von sich hören lassen. Nach div. Crewprojekten wurde 2005 sein erstes Album “Gott Sieht Mich an” veröffentlicht. Der Stil von Fayzen ist nicht ganz einfach zu beschreiben und ich werde ihm wahrscheinlich mit meiner Überschrift nicht ganz gerecht. Auf jedenfall sollten Leute, welche ausschliesslich auf Rapmucke im Stile von Farid Bang und Konsorten stehen, ihre Finger davon lassen. Nix da mit Rumgepose und Selbstbeweihräucherung. Nachdenkliche Texte prägen die Ausdruckskraft seiner Musik. Hinzukommt, dass Fayzen in seinen Tracks auch selber singt – und dies auch noch verdammt gut macht. Irgendwas zwischen Clueso und dem neuen Chakuza – aber auf jedenfall sehr empfehlenswert.

Ich bin überzeugt, wenn das ganze gut gepusht wird, kann er auch eine breitere Hörerschaft erreichen als dies anscheinend bisher der Fall war – zu wünschen ist’s dem sympatischen Hamburger Jung!

Sein Album “Meer” steht jedenfalls seit letzter Woche zum Kauf bereit.

 Bild: Meer Official Coverartwork

Hip Hop/Rap, International, Singer/Songwriter

Der Autor

Musik war und ist sein stetiger Begleiter. Geprägt wurde er durch den Hip Hop der Neunziger aber er lässt sich auch durch gute Musik aus allen möglichen und unmöglichen Sparten begeistern. Ohne den Sound aus den Boxen kann und will er nicht sein und zittiert hierzu Edward Elgar: “My idea is that there is music in the air, music all around us; the world is full of it, and you simply take as much as you require.”
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