Y’akoto – Rastlose Nomadin

03 Jun, 2013 Kommentare Artikel von

Heute stellen wir Euch das grandiose Erstlingswerk der Musikerin Y’akoto vor. Ein Album voller Leben, Abenteuer und weiten Reisen. Folk-Musik, gemischt mit grossartigem Afro-Approach. Ein Album welches das Volk ansprechen und zu weiten Gedanken anregen soll.

Als Tochter eines Ghanaers und einer Deutschen wurde Jennifer Yaa Akoto Kieck von klein auf zur Kosmopolitin erzogen. Geboren in Hamburg, aufgewachsen in Ghana und mit Zwischenstopps in Kamerun, Togo und dem Tschad mittlerweile wieder in Hamburg, Lomé und Paris gelandet, ist sie zu einer wahren Nomadin zwischen den Welten geworden.

In ihrem Debutalbum ‘Baby Blues’ (2012) zeigt Y’akoto genau diese globale Flexibilität und diesen Facetten Reichtum.
Wie auch ihr Leben, beinhaltet auch das Album ganz viele Stationen, Eindrücke und Erfahrungen welche zusammen ein grosses Ganzes ergeben. Eine großartige Sammlung von tiefen Songs, die sie allesamt selbst geschrieben und komponiert hat, und die im Laufe der letzten zwei Jahre in Zusammenarbeit mit Mocky, Haze und dem Produzenten-Team Kahedi (Max Herre, Samon Kawamura und Roberto Di Gioia) entstanden sind.

Zu einer Zusammenarbeit mit Max Herre sagt Y’akoto: „Es ist immer ein sehr heikler Moment, bei Gesangspassagen sein Innerstes nach außen zu kehren. Aber Max ist selbst Vokalist, daher bringt er ein ungemeines Verständnis für meine Belange als Sängerin mit“.

Auf ihrem Tune findet man treibende Lieder wie “Moving” oder “Without You” welche zu leichten Weltmusikstücken entstanden. In ihrer ersten Single Auskopplung “Tamba” erzählt Y’akoto vom Schicksal eines afrikanischen Kindersoldaten. Feinfühlig, bestimmt und anprangernd macht die junge Vollblut Musikerin einem den Schmerz der minderjährigen Militärs fühlbar.
Sie möchte die Hörer nicht zum lachen oder Tanzen bringe, ein wichtiger Teil davon ist zum Nachdenken anzuregen und dies gelingt ihr mit jedem dieser Glanzstücke. Dass genau dieses Lied als erste Single ausgesucht wurde, dazu sagt sie  „Musik muss eben auch nicht immer angenehm sein. Manchmal muss es weh tun, um etwas bewirken zu können.“

Y’akoto ist auf der Suche nach sich selbst, weshalb sie ihre Musik auch gern “Soul-Seeker-Music” nennt. Die Rastlosigkeit treibt sie an, ganz ohne Zerrissenheit zu fühlen. Sie bewegt und sie berührt.

 

Folk, Soul, Worldmusic

Der Autor

Sorry ich zieh mir gerade guten Sound rein. Mehr zu mir folgt..
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